Hoval Fernwärmestation hilft:
Wärme für Menschen in schwierigen Lebenslagen
Das VinziNest als größte Notschlafstelle der Steiermark bietet einen sicheren Schlafplatz und Unterstützung auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
© Hoval
VinziNest- und VinziSchutz-Leiter Ingo Sommer mit Patricia Berger, Gebietsleiterin Fernwärme Hoval Österreich, bei der Wiedereröffnung.
Das VinziNest ist seit Jahrzehnten eine wichtige Anlaufstelle für wohnungs- und obdachlose Menschen. Im Zuge der Generalsanierung wurden die Gebäude technisch und baulich auf den neuesten Stand gebracht. Neben neuen Aufenthaltsbereichen, einer verbesserten Infrastruktur und einer höheren Aufenthaltsqualität spielt auch die Wärmeversorgung eine zentrale Rolle.
„Für mich war sofort klar, dass wir dieses Projekt unterstützen möchten“, erklärt Patricia Berger, Gebietsleiterin für Fernwärme bei Hoval Österreich. „Jeder Mensch verdient Hilfe, wenn er sie braucht. Ich bin selbst ehrenamtlich tätig und weiß, wie viel bewirkt werden kann, wenn Menschen zusammenhalten. Das VinziNest bietet nicht nur einen warmen Schlafplatz, sondern einen Ort, an dem Menschen ohne Vorurteile aufgenommen werden. Hinter dem Projekt stehen Menschen, die sich mit großem Engagement und viel Herzblut für andere einsetzen. Genau solche Initiativen verdienen unsere Unterstützung.“
Das Herzstück der Wärmeversorgung im Gebäude bildet die von Hoval kostenlos zur Verfügung gestellte Fernwärmeübergabestation TransTherm pro, ergänzt durch den Warmwasserbereiter TransTherm aqua F im hygienischen Durchflussprinzip. Zu den sanierten Räumlichkeiten zählen die Schlafsäle, die Sanitärbereiche, die Küche, der Wäscheraum sowie die integrierte Wohnung. Während TransTherm pro diese effizient mit Heizwärme versorgt, stellt TransTherm aqua F zuverlässig Warmwasser bereit. Die systemintegrierte thermostatische Regelung sorgt für einen bedarfsgerechten, reaktionsschnellen und gleichzeitig wirtschaftlichen Betrieb, sowohl während der Heizsaison als auch in den Sommermonaten für die Warmwasserbereitung.
Für die Betreiber bringt die nachhaltige und maßgeschneiderte Lösung mehrere Vorteile. Im Vergleich zu fossilen Heizsystemen entfällt die Brennstofflagerung ebenso wie der Aufwand für Beschaffung und Logistik. Da die Wärme direkt über das Fernwärmenetz der Energie Graz bereitgestellt wird, sind weder Öl- oder Gaslieferungen noch zusätzliche Lagerflächen erforderlich. Gleichzeitig reduziert sich der Wartungsaufwand, was die Lösung besonders wirtschaftlich und komfortabel im Betrieb macht.
Für Hoval steht bei diesem Projekt jedoch nicht allein die Technik im Mittelpunkt. „Wärme bedeutet weit mehr als angenehme Raumtemperaturen. Sie schafft Geborgenheit, Sicherheit und Lebensqualität“, so Berger.
Mit der Wiedereröffnung des VinziNestes steht den Nutzerinnen und Nutzern nun eine moderne und zukunftsfähige Einrichtung zur Verfügung, die auch in den kommenden Jahren Schutz, Unterstützung und neue Perspektiven bieten wird.





